kathedrale der auferstehung von évry

Die Diözese

Entstanden 1966, mit 194 Gemeinden. Nord-südliche Ausdehnung : 55 km, ost-westlich : 40 km. Verkehrswege : ein dichtes Autobahn- und Eisenbahnnetz, und die Seine durchfließt das Land nach Nordosten. Die Zahl liegt z.Zt. bei 1.300.000 Einwohnern. 94 % der Bevölkerung leben in 110 Stadtgemeinden die restlichen 6 % sind auf 84 Landgemeinden verteilt, die jedoch 2/3 der Gesamtoberfläche in Anspruch nehmen.

Mit 700.000 Getaufte, davon 40 - 50 000 Praktizierende. Das Bistum hat 108 Pfarrgemeinden, die in 22 pastorale Sektoren aufgeteilt sind, und diese wiederum in 5 große Vikariate. Es gibt 250 Kirchen. Stehen 41 Diözesanpriester, davon 38 aus anderen Bistümern, 26 Ordenspriester 44 ständige Diakone, 39 Ordensgemeinschaften. Zahlreiche verantwortliche Laien. Seine Exellenz Michel Pansard, unser Bischof seit August 2017.

Die Katedrale

Die Kathedrale der Auferstehung wurde von 1992 bis 1995 von dem Schweizer Architekten Mario Botta erbaut. Sie ist St Korbinian gewidmet, der 680 als Evangelisierender Bayerns in der Nähe von Évry geboren wurde. Die Bauten haben 13 Millionen Euro gekostet.

Hymne an Sankt Korbinian

Ansprache Johannes-Paul II (22. August 1997)

Die Kathedrale hat die Form eines abgestumpften Zylinders mit einem Durchmesser von 38 Metern und der höchste Punkt liegt bei 34 Metern. Die Mauern wurden mit 800.000 Backsteinen errichtet und bilden geometrische Muster. Der First ist mit 24 Lindenblüten verziert, dem Symbol des Lebens. Der an den First angeschlossene metallene Glockenturm trägt fünf Glocken. Die Kathedrale ist mit einem Komplex aus Gebäuden verbunden, ähnelt somit einem Kreutzgang.

Das Kirchenschiff ist ein vertikaler Zylinder mit einem Durchmesser von 29 Metern und ist mit Backsteinen verziert. Der Fußboden besteht aus schwarzem Granit. Der Fensterraum zwischen dem Dach und den Mauern erlaubt eine vertikale naturelle Beleuchtung.

Im Inneren des Chors befindet sich ein Kirchenfenster, das einen Baum darstellen soll. Der Altar aus Marmor liegt auf der Kolonne, die sich in der Krypta abstützt und gleich darüber sieht man Christus, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Tanzania angefertigt wurde. Im Choreingang können Taufen durch Immersion im Taufbecken vorgenommen werden. Über dem Taufbecken ragt die Heilige Jungfrau aus Holz aus dem 16. Jahrhundert empor. Im rechten Flügel der Kathedrale ist die Kathedra der Sitz des Bischofs, der durch ein besonderes Dekor aus Backstein verziert wurde. Eine Bronzestatue repräsentiert St Korbinian. Auf der Rampe, die zum Chor führt, ist der Kreutzweg aus drei starren Holzplatten aus Arizona errichtet.

Die "Tageskapelle" ist achteckig und erlaubt intimere Zeremonien. Unter dem Chor befinden sich vierundzwanzig Gräber, die für die Bischöfe Évrys gedacht sind.


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